Beruf und Karriere

Bundesmelkwettbewerb
Deutschland sucht den Supermelker: Hessens Kandidaten sind ermittelt

Richtiges Melken will gelernt sein. In Hessen setzten sich Felix Bunse, Stefan Kempf, und Rebekka Zeiß beim Landesentscheid durch und qualifizierten sich für den anstehenden Bundesmelkwettbewerb.

Im Lehrkuhstall des Eichhofes in Bad Hersfeld bewiesen alle Teilnehmenden gute Ergebnisse in den Wettbewerbskriterien: praktische Melkarbeit, Kontrolle der Eutergesundheit und theoretisches Fachwissen.

Bei der praktischen Melkarbeit im Melkstand ist den Richtern neben zügigem Arbeiten vor allem der ordnungsgemäße und ordentliche Melkablauf wichtig. Der Eindruck des Melkers, Funktionskontrolle der Melktechnik, Ausmelkgrad und Melkleistung sind eine Auswahl zahlreicher Prüfkriterien.

Die Kontrolle der Eutergesundheit mit Hilfe eines Milchzelltestes, zeigt die Fähigkeit der Wettbewerber, die Eutergesundheit einer Milchkuh beurteilen zu können und somit ein hochwertiges Lebensmittel zu gewinnen. Abschließend wurde das Fachwissen von der Rinderhaltung über Melktechnik bis hin zur Tiergesundheit in schriftlicher abgefragt.

Das Ziel des Melkwettbewerbes ist es, die landwirtschaftliche Aus- und Weiterbildung zu unterstützen, das Berufsbild landwirtschaftlicher Fachkräfte in der Öffentlichkeit dar zu stellen und dem Verbraucher einen Einblick in die Qualitätsmilchproduktion zu geben.

Die drei Erstplatzierten des Landesentscheides nehmen in einer Woche am Bundesmelkwettbewerb teil, der in diesem Jahr im Landwirtschaftlichen Bildungszentrum Echem in Niedersachsen stattfindet. Sie treten dort gegen die besten Melker aus ganz Deutschland an.

 

Quelle: Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen