Beruf und Karriere

Junglandwirt übernimmt elterlichen Hof
Biolandbetrieb Hof Jacobi: Hofübergabe von Vater zu Sohn

Josef Jacobi

Josef Jacobi bereitet die Übergabe seines landwirtschaftlichen Betriebs an seinen Sohn vor.

Bild: Youtube

Zusammen mit seiner Frau Heike und Mitarbeitern bewirtschaft Josef Jacobi einen modernen 140 Hektar Biolandbetrieb am Rande der Warburger Börde. Von den Erfahrungen seines Vaters profitiert jetzt Sohn Julius, der den Betrieb fortführen will.

Von Vater zu Sohn: Auf dem Biohof Jacobi arbeiten Josef Jacobi und sein Sohn Julius eng zusammen. Von den 50 Jahren Berufserfahrung seines Vaters kann der junge Landwirt eine Menge lernen – und bringt selbst frischen Wind auf den Bioland-Demonstrationsbetrieb.

Kerngeschäft des Biohofs ist die Saatgutvermehrung. Besonders bei der Vermarktung ist das Fachwissen von Josef Jacobi wertvoll. Er kennt alle 40 Saatgutsorten und weiß, welches Samenkorn auf welchen Acker passt: "Er weiß immer alles und ich bin froh, dass er mich teilhaben lässt an seinem Wissen. Das kann keine App."

Was Josef Jacobi besonders freut: Die Zukunft des Hofs ist jetzt sicher, verrät er im folgendem Video:

Die Entwicklung des Bioanbaus konnte Josef Jacobi bereits in der Pionierphase mit prägen, seinen Betrieb stellte er 1980 um. Zusammen mit seiner Frau Heike und Mitarbeitern bewirtschaft er heute einen modernen, vielseitigen BiolandBetrieb am Rande der fruchtbaren Warburger Börde.

Zum Selbstverständnis des Betriebes gehört die praktizierte Kreislaufwirtschaft. Neben einer vielgliedrigen Fruchtfolge trägt insbesondere die Rinderhaltung zu einer guten Nährstoffversorgung der über 35 verschiedenen Sorten Getreide und Leguminosen bei.

Diese werden im Betrieb nicht nur angebaut, sondern zu großen Teilen auch aufbereitet und als Saatgut verkauft. Tretmist- und Offenstall in Verbindung mit Weidegang und dem Einsatz von hofeigenem Futter kennzeichnen die artgerechte Tierhaltung auf dem Jacobihof.

Freude am Umgang mit Kunden und transparente Produktion sind weitere Vorzüge des Betriebes, der regelmäßig Schulklassen und Besuchergruppen empfängt. Die neu erweiterte, eigene Käserei sowie der Hofladen tragen dazu bei, BesucherInnen umfassende Einblicke in die biologische Landwirtschaft und ganz nebenbei einiges über die vielfältigen gesellschaftlichen Aktivitäten des Hofes mitzugeben.

Quelle: oekolandbau.de