Landtechnik

Neu bei Pöttinger: Novocat A10 Cross-Flow
Schwadzusammenführung ohne Aufbereiter - Pöttinger-Mäher sollen für mehr Flexibilität sorgen

NOVACAT A10 CF Steyr

Novocat A10 Cross-Flow

Bild: PÖTTINGER Landtechnik GmbH

Mit einer Entwicklung aus dem Hause Pöttinger wird eine Schwadzusammenführung erstmalig ohne Aufbereiter möglich: Mittels der Querförderschnecke Cross-Flow wird der Schwad unmittelbar nach dem Mähen zusammengeführt.

"Durch die vielseitigen Anwendungsmöglichkeiten bietet dieses System zahlreiche Vorteile, die den Arbeitsalltag erleichtern," so der Landmaschinenhersteller aus dem österreichischem Grieskirchen.

Die Modelle Novocat 352 und Novocat A10 werden jetzt mit der Querförderschnecke Cross-Flow angeboten. Was bedeutet das für den Anwender?

Zeit- und Kosteneinsparung

Ausgangsbasis für die Entwicklung waren die Anforderungen der Praxis: Ein kostengünstigeres und kompaktes System zur Schwadzusammenführung, welches zusätzlich auch für einfache Heckmähwerke geeignet sein sollte.

Pöttinger macht es möglich: Mittels der Querförderschnecke wird das Futter unmittelbar nach dem Mähen zu einem Schwad zusammengeführt. Die geschlossene Konstruktion verhindert Futterverluste.

Cross-Flow kommt ohne Aufbereiter aus und punktet dadurch mit leichterem Eigengewicht. Dadurch wird nicht nur der Boden geschont, sondern auch Kraftstoff gespart: Im Vergleich zum Querförderband-System benötigt die Querförderschnecke 20 Prozent weniger Leistung.

Durch den Entfall des Aufbereiters wird das Futter äußerst schonend behandelt. Das "Novocat Cross-Flow" lässt sich sehr vielseitig sowohl im Grünland als auch für Ganzpflanzensilage einsetzen.

Durch die Einfach-Schwadablage kann das Futter direkt nach dem Mähen aufgenommen und abtransportiert werden. So wird beispielsweise an heißen Sommertagen sichergestellt, dass das Erntegut nicht zu schnell trocknet, bevor es geerntet wird.

Beete mähen

Kombiniert man das "Novocat Cross-Flow" mit einem Frontmähwerk mit 3 Meter Arbeitsbreite, werden bei zwei Fahrspuren rund 12 m (Novocat 352) bzw. 19 m (Novocat A10) gemäht, die beiden Schwade aber innerhalb von ca. 6 m / 12 m abgelegt.

Beim Folgegerät genügt ein Zweikreisel-Mittenschwader (eine Fahrspur mit einem Vierkreiselschwader). So können Überfahrten maßgeblich reduziert und Boden und Futter geschont werden. Diese Vorgehensweise spart außerdem Kraftstoff.

Beim Ausmähen bietet es sich an, das Mähgut durch die Querförderschnecke nach innen transportieren zu lassen. Dies geschieht bei geschlossener Rückwand beim Novocat 352 Cross-Flow oder bei einseitig geschlossener Rückwand beim Novocat A10 Cross-FlowW.

Beim anschließenden Zettvorgang wird auf diese Weise sichergestellt, dass das Futter innerhalb der Schlaggrenze bleibt.

Wer von einer leichten Aufbereiterwirkung profitieren möchte, ist mit dieser innovativen Lösung gut bedient: Die Förderschnecke wendet das Futter beim Futterfluss und beschleunigt so die Trocknung des Mähgutes.

Für eine intensivere Trocknung des Mähgutes wird die Rückwand geöffnet und so ein breiter und lockerer Futterteppich abgelegt.

Flexibilität beim Beete Mähen

Flexibilität beim Beete Mähen

Bild: PÖTTINGER Landtechnik GmbH

Quelle: PÖTTINGER Landtechnik GmbH