Verbraucher

Milchhäuser am Wegesrand
Melkhüs locken am Wegesrand mit Erfrischungen

Milchhaus

Der Begriff Melkhüs kommt aus dem Plattdeutschen und bedeutet „Milchhäuser". Niedersachsen hat 65 davon errichtet, die von Landfrauen betrieben werden.

Bild: LVN

Ob nach einer anstrengenden Fahrradtour oder einer langen Wanderstrecke. 65 Melkhüs in Niedersachsen laden Touristen in der Pause zu Milch-Leckereien ein. Der Begriff Melkhüs kommt aus dem Plattdeutschen und bedeutet Milchhäuser.

Bis Ende September öffnen die an Rad- und Wanderwegen gelegenen Gaststätten täglich ihre Türen. Die unverkennbaren grünen Häuser mit rotem Dach und weißen Fensterrahmen präsentieren ihr Angebot in der Regel von 11 bis 18 Uhr und bieten ihren Gästen frische Milch, Milchmixgetränke, Quarkspeisen oder auch Kaffee an.

In der Regel betreiben Landfrauen die Melkhüs. Sie möchten die Vorbeireisenden nicht nur mit Getränken und Speisen verwöhnen: Bei Fragen rund um die Landwirtschaft oder auch für Tipps zur touristischen Weiterfahrt stehen sie ebenfalls beratend zur Seite.

Das Melkhüs-Konzept dient somit als zusätzliche Einnahmequelle und fördert nebenbei den Dialog zwischen Landwirten und Verbrauchern. Die Landesvereinigung Milchwirtschaft Niedersachsen hat auf www.milchwirtschaft.de aktuelle Informationen zum Saisonstart veröffentlicht.

Die Melkhüs sind mit dem Plan leicht zu finden. Sie teilen sich auf elf Routen durch die niedersächsischen Regionen auf: Ammerland, Cuxhaven, Dollart, Emsland, Grafschaft Bentheim, Lüneburger Heide, Osterholz, Rotenburg, Wesermarsch, Wildeshauser Geest und Wittmund sowie weiter einzelne Melkhüs abseits dieser Routen.

Jede dieser Touren hat ihren eigenen Reiz: beeindruckende Landschaften, schöne Gärten, Parks und Schlösser und ein intensiver Eindruck von der Region sind garantiert. Ebenso wie die Routen locken auch die freundlichen Häuschen an der Strecke mit ihrem eigenen Charme.

Die Betreiberinnen bereiten sich in jedem Jahr intensiv auf die Saison vor und bilden sich fort, um ihren Gästen einen unvergesslichen Aufenthalt zu bieten.

Quelle: Landvolk Niedersachsen